Achtsamkeit und das Immunsystem: Das Gehirn trainieren

Die Mühen des Alltags führen häufig dazu, dass sich Menschen frustriert, leer und erschöpft fühlen, mit einem geschwächten Immunsystem, das ein höheres Risiko für Krankheiten darstellt. Die gute Nachricht ist, dass Achtsamkeitsmeditation die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden fördern kann, indem sie ein widerstandsfähigeres Immunsystem schafft.

Wie es funktioniert

Forscher haben herausgefunden, dass Achtsamkeitsmeditation die elektrische Aktivität im präfrontalen Kortex und anderen Hirnregionen, die mit Angst und anderen Emotionen verbunden sind, stimuliert. Dadurch kann das Gehirn effektiver arbeiten.

Gefühle der Gelassenheit, die aus der Achtsamkeitsmeditation resultieren, führen auch zu einer schwächeren Ausschüttung von Cortisol, Adrenalin und anderen Stresshormonen, die das Immunsystem beeinträchtigen.

Eine Studie der University of California Los Angeles (UCLA) bezog HIV-positive Patienten ein, die gebeten wurden, täglich 30 bis 45 Minuten zu meditieren. Die Ergebnisse waren beeindruckend, denn die CD-4-Zellen - Immunzellen, die die Ausbreitung des HIV-Virus verlangsamen - verlangsamten sich nach acht Wochen regelmäßiger Meditation erheblich.

Es scheint, dass sogar chronische Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck und schmerzhafte Zustände wie Fibromyalgie durch Achtsamkeitsmeditation kontrolliert und minimiert werden können, ebenso wie extrem herausfordernde Krankheiten wie Krebs und Multiple Sklerose. Achtsamkeit verbessert auch das Gedächtnis, die Aufmerksamkeitsspanne, die Kreativität und das Durchhaltevermögen.

Was ist Achtsamkeitsmeditation?

Achtsamkeitsmeditation ist nicht schwer zu erlernen, und die Vorteile, zu denen auch die Reduzierung von Depression, Angst, Stress, Reizbarkeit und Erschöpfung gehören, können bei regelmäßiger Übung reduziert werden.

Die Technik beinhaltet, dass die Aufmerksamkeit auf die Empfindungen des Augenblicks gerichtet wird. Wenn der Geist abschweift, wird die Aufmerksamkeit wieder auf den Atem gelenkt, der einen Anker darstellt. Indem wir den Geist zur Ruhe bringen, werden wir präsenter mit uns selbst und der Welt um uns herum. Die positive Umgebung, die durch Achtsamkeit geschaffen wird, lässt das Immunsystem aufblühen.

Mit der Übung wird es leichter, in der Gegenwart zu bleiben und Sorgen und Ängste über die Vergangenheit und Zukunft loszulassen.

Obwohl zehn Minuten pro Tag ein guter Anfang für die Praxis der Achtsamkeitsmeditation sind, empfehlen Praktiker, sich auf mindestens 20 Minuten pro Tag hochzuarbeiten.

Ratschläge aus dem Chopra Center

Obwohl die Experten des Chopra Centers regelmäßige Meditation (morgens und abends) als Kern eines gesunden Immunsystems empfehlen, bietet das Center zusätzlich drei praktische Vorschläge, die das Immunsystem stärken und helfen können, Krankheiten abzuwehren.

  • Vermeiden Sie ernsthafte Stresssituationen, die einen Anstieg der Stresshormone auslösen.
  • Bewältigen Sie Stress auf niedriger Ebene bei der Arbeit und zu Hause, da selbst kleinere Stressoren das Immunsystem belasten.
  • Gönnen Sie sich ausreichend Ruhe, um Erschöpfung zu vermeiden.
  • Waschen Sie sich mehrmals täglich die Hände, besonders nach dem Berühren der Haut einer anderen Person, da regelmäßiges Waschen das Risiko von Infektionen verringert

Achtsamkeit und Sucht

Regelmäßige Achtsamkeitspraxis Meditation hat sich als wirksame Behandlung von Drogen- und Alkoholabhängigkeit sowie von Problemen wie Depression, Angst und bipolarer Störung erwiesen. Viele hochwertige Drogen- und Alkoholbehandlungszentren und Reha-Kliniken, darunter auch Paracelsus, bieten Achtsamkeitsmeditation als eine vorteilhafte alternative Behandlung an.

Dieser Artikel wurde auf Englisch veröffentlicht 2016-12-01 00:13:13 und übersetzt in Deutsch im Jahr 2021

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