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Gefahren des „Tropfens“

"Dripping" hat für viele Jugendliche den Platz von Zigaretten eingenommen, und Gesundheitsexperten sind zunehmend besorgt über die Gefahren für junge Raucher.

Auch bekannt als direktes Dripping oder trockenes Rauchen, beinhaltet Dripping das Öffnen eines batteriebetriebenen Vaping-Geräts und das Eintropfen von Flüssigkeit, bekannt als Vape-Saft oder E-Liquid, direkt auf die Heizspule. Die dicken Dampfwolken erzeugen ein erhöhtes Gefühl, wenn der Rauch den Rachen und die Lunge trifft. Mehr Flüssigkeit wird alle paar Züge hinzugefügt.

Teens und Vaping

Einige Vaping-Befürworter behaupten, dass die Ängste übertrieben sind und dass das Tröpfeln auf eine kleine Anzahl von abenteuerlustigen Jugendlichen beschränkt ist, die eher zu extremem Verhalten neigen. Allerdings hat sich das Dampfen in Ländern auf der ganzen Welt zu einem Trend unter Jugendlichen entwickelt.

In den Vereinigten Staaten ist Dampfen mittlerweile die häufigste Form des Tabakkonsums unter Highschool-Schülern und übertrifft damit Zigaretten, Kautabak, Zigarren und Wasserpfeifen.

Die Food and Drug Administration (FDA) und das Center for Disease Control (CDC) schätzen, dass etwa 13 Prozent der Mittelschüler und 38 Prozent der Oberschüler das Dampfen oder E-Zigaretten ausprobiert haben. Eine Studie aus dem Jahr 2015, an der Schüler der High School in Connecticut teilnahmen, ergab, dass 26 Prozent der Kinder, die dampfen, das Dampfen mindestens einmal ausprobiert haben.

Gefahren des Dampfens

Einige Nutzer denken, dass Dampfen sicherer als Zigaretten ist, weil kein Tabak involviert ist, und es ist wahr, dass bestimmte Gefahren vermieden werden, wenn man von Zigaretten auf Dampfgeräte umsteigt. Das Problem ist, dass der Nikotingehalt nicht immer berücksichtigt wird. Obwohl einige E-Liquids nikotinfrei sind, sind andere so formuliert, dass sie einen Raucher mit einer Gewohnheit von 40 bis 60 Zigaretten pro Tag zufriedenstellen. Selbst Produkte mit lustigen Geschmacksrichtungen wie Mango oder Bubblegum können eine gefährliche Menge an Nikotin enthalten.

Gesundheitsexperten sind besorgt, dass die extreme Hitze, die durch das Tröpfeln entsteht, schädliche Partikel erzeugen kann, die in die Lunge eingeatmet werden. Einige dieser Verbindungen, wie Formaldehyd, Aceton und Acetaldehyd, haben sich als krebserregend erwiesen. Bei jungen Anwendern kann es auch zu Lungenreizungen, Bronchitis und Keuchen kommen.

Dripping kann auch zu Zahnfleischerkrankungen, Zahnverlust und blutigen Wunden im Rachen und Mund beitragen, die nur langsam abheilen. Tröpfeln führt auch zu einer erhöhten Gefahr von schweren Verbrennungen.

Alkohol- und Substanzmissbrauch

Wenn Nikotin im Spiel ist, sind Abhängigkeit und Nikotinentzug immer möglich. Experten sind sich jedoch noch nicht sicher, ob Vaping zu einem erhöhten Risiko von Alkoholismus oder Drogenabhängigkeit bei Jugendlichen führt.

Dieser Artikel wurde auf Englisch veröffentlicht 2018-01-17 18:11:32 und übersetzt in Deutsch im Jahr 2021

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