Panikattacken und Sucht

Angst ist eine häufige Erfahrung, die Millionen von Menschen betrifft, unabhängig von Einkommen, Alter, Geschlecht, Rasse oder Status. Obwohl sich eine Angststörung auf verschiedene Weise zeigt, sind Angstattacken, auch bekannt als Panikattacken, eines der unangenehmsten Symptome.

Wenn Sie mit Angstattacken und Substanzmissbrauch zurechtkommen, gibt es ein paar Dinge zu beachten:

  • Angstattacken sind beängstigende Erfahrungen, die jeden Teil des Körpers betreffen können. Zu den Symptomen einer Angstattacke gehören Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern, Schwindel, Übelkeit und Schmerzen in der Brust.
  • Wenn eine Angstattacke auftritt, können sich Menschen ohnmächtig oder erdrückt fühlen, oder sie haben seltsame Gefühle der Unwirklichkeit. Sie haben oft das Gefühl, einen Herz- oder Asthmaanfall zu erleben und befürchten, dass sie sterben werden. Manche Menschen berichten von dem Gefühl, erwürgt zu werden oder zu ertrinken.
  • Es ist üblich und verständlich, dass Angstpatienten Angst vor den Symptomen einer Attacke haben.
  • Forschungen zeigen, dass Angststörungen und Drogenmissbrauch stark miteinander verbunden sind. Bei Menschen mit Angststörungen ist die Wahrscheinlichkeit, eine Substanzabhängigkeit (Alkoholabhängigkeit oder Drogenabhängigkeit) zu entwickeln, zwei- bis dreimal höher als bei Menschen ohne Angstzustände.
  • Schwere Angstzustände werden oft durch den dauerhaften Konsum von Drogen oder Alkohol ausgelöst. Selbst mäßiger Konsum kann die Angstgefühle verstärken.
  • Es ist nicht schwer zu verstehen, warum Menschen mit Angststörungen oft nach etwas greifen, um sich besser zu fühlen und "den Kopf frei zu bekommen". Der Konsum von Alkohol oder Drogen verschlimmert jedoch die Ängste und macht sie nicht besser.
  • Es stimmt, dass Drogen und Alkohol oft zur Selbstmedikation von Ängsten und anderen seelischen Qualen verwendet werden. Manchmal kommt jedoch der Missbrauch von Drogen und Alkohol zuerst und löst eine Angststörung aus, die vorher nicht vorhanden (oder offensichtlich) war.
  • Entzug von Drogen oder Alkohol verursacht in der Regel ein hohes Maß an Angst, einschließlich schwerer Angstattacken. Dies führt oft dazu, dass mehr Drogen oder Alkohol konsumiert werden, um die Angst zu beruhigen, was zu einem gefährlichen Muster wird, das schnell außer Kontrolle gerät.
  • Die Verwendung von Drogen oder Alkohol zur Behandlung von Angstzuständen ist für niemanden eine gute Idee, insbesondere nicht für Jugendliche. Das liegt daran, dass Drogen und Alkohol die kognitive und emotionale Entwicklung, die Sozialisierung und die Reife beeinträchtigen, was zu erhöhter Angst und anderen psychischen Störungen führt.
  • Substanzmissbrauch in Verbindung mit einer Angststörung mag wie ein entmutigender Kreislauf aussehen, den es zu durchbrechen gilt, aber mit Zeit und Engagement können beide Probleme gleichzeitig und erfolgreich behandelt werden.
Dieser Artikel wurde auf Englisch veröffentlicht 2015-04-09 22:42:32 und übersetzt in Deutsch im Jahr 2021

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