Warum es sich lohnt, nett zu sein

Forschungen zeigen, dass Altruismus tief in der menschlichen Natur verwurzelt ist und dass das Helfen anderer das weitere Überleben der menschlichen Rasse sichert.

Das könnte erklären, warum Kinder von Natur aus altruistisch sind und warum sogar sehr kleine Kinder dazu neigen, hilfsbereit und kooperativ zu sein, normalerweise ohne die Erwartung einer Belohnung.

Menschen, die lernen, Altruismus zu kultivieren, ernten eine Fülle von Vorteilen, einschließlich eines reicheren, gesünderen und zufriedeneren Lebens. Hier erfahren Sie, wie:

Warum sollten Sie altruistisch sein?

  • Gute Taten zu tun, kann Sie gesünder machen. Studien weisen darauf hin, dass Menschen, die sich freiwillig engagieren, um anderen zu helfen, eine Verbesserung der Beschwerden, geringere Depressionen, ein niedrigeres Stressniveau und eine bessere allgemeine Gesundheit erfahren. Dies gilt sogar für Menschen mit schweren oder chronischen Krankheiten. Die Vorteile des Altruismus bleiben bis ins hohe Alter erhalten und ältere Menschen, die anderen helfen, können sogar ein längeres Leben genießen.
  • Altruismus kann Ihnen ein gutes Gefühl geben. Tatsächlich deuten neuere Studien darauf hin, dass das Helfen anderer chemische Reaktionen im Lustzentrum des Gehirns auslöst und damit euphorische Gefühle hervorruft, ähnlich wie beim Konsum von Drogen und Alkohol.
  • Altruismus kann uns sogar helfen, einen Lebenspartner anzuziehen. Tatsächlich stehen für viele Menschen Freundlichkeit und Großzügigkeit bei der Partnersuche an erster Stelle.
  • Gütigkeit ist ansteckend. Selbst ein einfacher Akt der Großzügigkeit erzeugt Wellen, die sich in einer ganzen Gemeinschaft ausbreiten.
  • Wenn wir freundlich zu anderen sind, fühlen wir uns positiver. Das Leben ist tendenziell befriedigender und die Welt scheint ein besserer Ort zu sein. Altruismus kann auch das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl erheblich steigern.

Wie Sie altruistischer werden: Übung macht den Meister

Mitgefühl ist Teil des Menschseins und Freundlichkeit ist natürlicher als Grausamkeit und Gewalt. Alle Menschen, mit Ausnahme von Personen mit schweren Formen der antisozialen Persönlichkeitsstörung, sind in der Lage, ein höheres Maß an Freundlichkeit und Großzügigkeit gegenüber anderen zu entwickeln. Hier sind ein paar einfache Möglichkeiten, um Freundlichkeit in Ihrem eigenen Leben zu kultivieren:

Vorbildliche Freundlichkeit. Menschen, die Großzügigkeit praktizieren, inspirieren andere, Freundlichkeit gegenüber anderen zu entwickeln. Das Vorleben von Mitgefühl und Großzügigkeit ist besonders wichtig, wenn Sie Kinder haben.

Hetzen Sie nicht durch Ihren Tag. Selbst wenn Sie viel zu tun haben und Ihr Terminkalender voll ist, lassen Sie sich ein wenig Zeit, um die Welt um Sie herum zu beobachten. Sie werden eher auf die Probleme anderer eingehen, wenn Sie nicht unter Zeitdruck stehen.

Üben Sie, andere Menschen als Individuen zu betrachten. Jeder Mensch ist anders, nicht einfach ein zufälliges Gesicht in der Menge.

Suchen Sie nach Gemeinsamkeiten mit anderen Menschen, selbst so etwas Einfaches wie ein bevorzugtes Sportteam, gemeinsame Interessen oder Hobbys. Wenn diese Gemeinsamkeiten schwer fassbar erscheinen, denken Sie daran, dass wir alle nach Glück streben und irgendwann einmal Traurigkeit erlebt haben.

Kultivieren Sie Dankbarkeit. Menschen, die dankbar sind, neigen dazu, anderen gegenüber großzügiger zu sein. Seien Sie dankbar für die guten Dinge in Ihrem Leben, selbst für kleine, alltägliche Überraschungen.

Sagen Sie oft Danke. Ziehen Sie in Erwägung, Ihre Wertschätzung auf die nächste Stufe zu heben, indem Sie Dankesbriefe an Menschen schreiben, die Ihnen in der Vergangenheit geholfen oder Sie inspiriert haben.

Helfen Sie jeden Tag einer Person. Helfen Sie beim Abwasch des Familienessens mit oder halten Sie einem Fremden die Tür auf. Experimentieren Sie und lernen Sie, welche kleinen Taten der Freundlichkeit Ihnen ein gutes Gefühl geben, und wiederholen Sie sie dann häufig. Ehe Sie sich versehen, wird Freundlichkeit zur zweiten Natur. Anderen zu helfen muss nicht kompliziert sein.

Gehen Sie auf eine Person in Not zu. Kaufen Sie einem Obdachlosen eine Mahlzeit oder fragen Sie ihn, wie es ihm geht. Sagen Sie "Hallo" und grüßen Sie einen Fremden. Schicken Sie eine Karte an jemanden, der eine schwierige Zeit durchmacht.

Loben Sie großzügig. Machen Sie anderen ein Kompliment für eine gut gemachte Arbeit.

Geben Sie die Gewohnheit des Jammerns auf. Verpflichten Sie sich, eine Woche oder einen Monat lang nicht zu meckern und Sie werden bald feststellen, dass Sie sich wesentlich optimistischer und hoffnungsvoller fühlen.

Freiwillig. Geben Sie Dinge weiter, in denen Sie gut sind. Wenn Sie zum Beispiel ein Gärtner sind, teilen Sie frisches Gemüse mit Bedürftigen. Wenn Sie ein Musiker sind, spielen Sie freiwillig in einem Seniorenzentrum. Wenn Sie ein Sportfan sind, engagieren Sie sich ehrenamtlich in einer Sportorganisation für Kinder.

Üben Sie, den richtigen Weg zu gehen. Werden Sie nicht schnell wütend.

Lächeln Sie andere Menschen an. Sie werden sich beide glücklicher fühlen.

Sucht und Altruismus: Freundlichkeit während der Drogen- und Alkoholbehandlung

Eine Studie legt nahe, dass Süchtige, die anderen während einer Drogen- und Alkoholbehandlung oder einer Reha-Behandlung helfen, mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Jahr oder länger nüchtern bleiben. Sie berichten auch, dass sie sich deutlich positiver und weniger depressiv fühlen. Dies ist einer von vielen guten Gründen, Ihre altruistischen Qualitäten zu entwickeln.

Dieser Artikel wurde auf Englisch veröffentlicht 2017-02-12 22:49:43 und übersetzt in Deutsch im Jahr 2021

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